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Was bei Diabolos zu beachten ist

Diabolos haben viele unterschiedliche Formen und werden zudem vielseitig angewendet. Während eine auf Durchschlagskraft setzen, sind andere auf Reichweite ausgelegt oder sollen der Präzision dienen. So macht es Sinn die Munition für Luftgewehre in mehrere Kategorien zu unterteilen und diese gesondert voneinander zu betrachten.

So gibt neben den Rundkopfdiabolos auch Spitzkopf- und Flachkopfdiabolos.

Für jede Kategorie gibt es andere Kriterien, die es zu erfüllen gilt. Eines haben aber alle gemeinsam- die Qualität ist entscheidend. Ist die in einer Dose enthaltene Munition nicht gleichwertig ist mit negativen Folgen zu rechnen. Zum Beispiel streut das Trefferbild auf einer Zielscheibe extrem, wenn die genutzte Munition unterschiedlich schwer ist.

Doch davon abgesehen, müssen die unterschiedlichen Kategorien getrennt betrachtet werden. Alle Informationen zum Diabolo Testsieger findest du auf toptests.de.

Flachkopf

So ist es beispielsweise für Flachkopfdiabolos nicht entscheiden, dass man mit ihnen besonders weit schießen kann, die Reichweite spielt kaum eine Rolle. Denn im Wettkampf werden sie nur auf Zielscheiben angewendet, die nicht mehr als 10 Meter entfernt sind. Da es sich bei diesen Zielscheiben zudem lediglich um ein Blatt handelt, ist die Durchschlagskraft ebenfalls unwichtig. Dafür sind Flachkopfdiabolos die einzige Luftgewehr-Munition, die kreisrund locht und einzigartig leicht sind. Es kommt als auf die Präzision an, da im Schützensport nur wichtig ist, wie genau man in der Lage ist zu treffen.

Spitzkopf

Dagegen setzen Spitzkopfdiabolos jedoch auf Durchschlagskraft. Mit ihnen zielt man nicht auf Zielscheiben sondern auf Gelatine oder Dosen beim Plinken. Darum hat diese Art der Munition auch ihre typische flache Form mit einer harten Metall- oder Messingspitze. Im Idealfall bestehen die Diabolos teilweise aus schwererem und härterem Material, denn so kann mehr Energie umgesetzt und eine hofe Eindringtiefe erreichtwerden. Für Spitzkopfdiabolos ist es wichtig, dass sie relativ genau treffen, eine hohe Reichweite abdecken könne und sie nicht zu leicht sind.

Rundkopf

Zuletzt bleiben demnach noch die Rundkopfdiabolos. Mit ihnen schießt man draußen, i Freien. Im Normalfall ist diese Art der Munition ausschließlich für Luftgewehre mit viel Mündungsenergie geeignet. Das rührt daher, dass es sich hierbei um recht schwere Munition handelt. Das ist wichtig, da man mit ihr auch auf hohe Entfernung noch gut treffen können muss, weswegen die Windbeständigkeit ebenfalls eine entscheidende Rolle spielt.

Rundkopfdiabolos unterscheidet man außedem noch einmal in Linsenkopf-Diabolos (“Bulldog”) und Diabolos mit Rand (“Field Target”).

Bei ersteren handelt es sich sogar eher um eine Mischung aus Rundkopf- und Flachkopfdiabolos. Dementsprechend ist der Kopf dieser Munition abgerundet. Jedoch stellt er keine Halbkugel dar. Linsenkopfdiabolos sind extrem Präzise. Man nutzt sie für das Schießen auf Klappziele und auf Scheiben. Da es sich um die Standardform in Großbritannien handelt, sin sie auch unter dem Namen “englische Form” bekannt.

Diabolos mit Rand erscheinen ähnlich wie Flachkopfdiabolos, nur haben sie auf dem Kopf zusätzlich eine unterkalibrige Halbkugel. Mit ihnen schieß man so gut wie ausschließlich auf Klappziele.