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Blogger Erfahrungen für Anfänger

DINGE, DIE MIR KEINER ÜBER DAS BLOGGEN ERZÄHLT HATTE

Hallo Ihr Lieben,

in letzter Zeit ist einiges los bei mir, sodass ich leider kaum dazu komme, mir Gedanken über tolle Posts für euch zu machen. Gleichzeitig fiel mir dabei einige Dinge auf, die es mir schwer machen, einen guten Beitrag zu schreiben. Dinge, die mir keiner über das Bloggen erzählt hatte, bevor ich angefangen habe – wofür ich im Nachhinein sehr dankbar gewesen wäre.

Bloggen klang am Anfang so einfach. Man hat eine Seite, schreibt da alles drauf, was einem interessiert und gefällt, im besten Fall hat man auch viele Leser und tolle Kooperationen. Denkste…

Hier teile ich meine Blogger Erfahrungen für Anfänger und die, die es noch werden wollen! Viel Spaß beim Lesen 🙂

Meine Blogger Erfahrungen für Anfänger!

kaboompics.com_Closeup of the woman's hand wearing beautiful rings

Die Konkurrenz in der Bloggerwelt ist riesig

Sowohl National sowie International hat man einfach eine riesige Bandbreite an Blogger und tagtäglich kommen neue hinzu. Um da heraus zustechen und in der bestehenden „Elite“ einen Platz zu finden, braucht man viel Geduld und auch ein gewisses Talent. Das man da schnell mal die Lust und Motivation verliert, ist ganz normal. Wer aber nicht untergehen will, muss sich durchbeißen.

kaboompics.com_Stack of white magazines with copy space 2

Du musst deine Leser verstehen

Klar, viele Bloggen „für sich“, spricht: Man schreibt, was man möchte. Doch was ist frustrierender als kein Feedback zu bekommen? Um am meisten und besten etwas von seinen Leser zu hören, muss man ein Gespür haben, was den Besucher gefällt und interessiert. Manchmal ist das gar nicht so einfach. Man muss originell oder schnell sein. Wenn man also nicht als erstes von den neuesten Trends berichten kann, muss sich etwas anderes einfallen lassen. Das schwierigste daran ist, sich dabei selbst nicht zu verlieren. Wer die Bedürfnisse des Lesers kennt und diese erfüllt und dabei selbst sich treu bleiben kann, hat den Jackpot geknackt.

kaboompics.com_Black clock in the Bedroom

Du brauchst viel Zeit

Bloggen sieht so einfach aus. Bilder, ein paar Zeilen Text und gut ist. So ein Beiträg liest sich innerhalb von fünf Minuten, die Arbeitszeit dahinter ist aber gewaltig. Bis man endlich eine brauchbare Idee hat, dauert es viel Zeit zum Nachdenken und Recherchieren. Ein guter Post enthält mindestens 250 Wörter (sonst wird man von Google „ignoriert“). Die Bilder dazu sollten gut aussehen und dazu passen – egal ob man sie aus Stockfotos zusammensucht oder sie selbst macht, mindestens eine Stunde gehen dafür drauf. DIY und Foodblogger brauchen sogar noch mehr Zeit, da das Ergebnis erst noch erschaffen werden muss. Bloggen ist selbst als Hobby ein zeitfressendes Unterfangen.

kaboompics.com_Closeup of black keyboard and mug

Du brauchst ein gewisses Budget

Sowie jedes Hobby braucht auch man auch für das Bloggen ein Budget. Es fängt an mit einem PC oder Laptop, irgendwo muss man ja anfangen. Dazu kommen dann Internetzugang, Strom und mindestens eine Kamera. Schön und gut, das sind schon mal die Grundausrüstung. Ein fleißiger Blogger hat eventuell noch ein kostenpflichtiges Bildbearbeitungsprogramm und zuhause eine Kiste voll mit Dekorationen, Bretter und Foto- bzw. Lichtequipment um die eigenen Bilder interessanter zu gestalten. Hat mein sein Blog auf WordPress oder eine eigene Domain, kostet das monatlich auch wieder etwas. Wer ein hübsches Design möchte, das nicht jeder Zweite hat, muss auch etwas dafür ausgeben. Je nach Blog-Genre fallen weitere Kosten an.

kaboompics.com_Closeup of Beautiful Pink Flowers

Deine Posts sind nicht automatisch gut, nur weil du sie gut findest

Früher war ich von jedem meiner Beiträge begeistert. Die Qualität der Bilder waren nicht wichtig, der Text musst nicht zu lang sein und kann ruhig auch ein paar Fehler haben (nobody’s perfect?!), solange es witzig ist und ein interessantes Thema hat. Das andere Blogger und vor allem mögliche Kooperationspartner darauf Wert legen, ist ja eigentlich egal, solange man selbst den Post gut findet. Wenn da aber trotzdem keine Kommentare regnen und keiner den Blog kennt, ist man aber schnell beleidigt. Wenn man stolz auf seine Beiträge sein kann, ist das eine tolle Sache, aber einen gewissen Qualitätsstandard sollte man haben und auch immer erreichen.

kaboompics.com_Office Space- Woman writing

Du brauchst viel Kreativität und Durchhaltevermögen

Das wichtigste zum Schluss. Durchhaltevermögen und Kreativität kann man nicht kaufen. Man sieht es den meisten Blogs gar nicht an, aber dahinter steckt so viel Fleiß und Herzblut, das einem ins Staunen bringt. Ich schaue mir immer wieder Blogs an und bewundere sie dafür, wie viele tolle Themen sie haben, wie sie ihre Leser immer wieder aufs neue begeistern können und wie sie das einfach schaffen, mehrmals in der Woche einen 1A Beitrag zu leisten. Darüber hinaus haben sie trotzdem noch die Zeit, um sich zu vermarkten, auf anderen Blogs zu kommentieren und in Blogger-Communities aktiv zu sein. Ich verbeuge mich vor all diesen Blogger, denn ich bin absolut keiner dieser Blogger, die das das ganze Jahr über durchhalten und sogar im Urlaub daran denken, Bilder und Posts für den Blog zu machen.

Das war’s von mir und meinen Blogger Erfahrungen für Anfänger und Co. Ich hoffe, der Beitrag hat euch gut gefallen und vielleicht ihr erkennt einiges auch bei euch selbst?

Ich freue mich wie immer auf eure Kommentare!

Liebst,
Mira

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