Mit diesen Tipps wirst du nie wieder aufhören zu Bloggen

Hallo Ihr Lieben,

mittlerweile blogge ich seit fast sechs Jahren und habe zwischendurch immer wieder alles hingeschmissen, mich neu erfunden, neue Ideen bekommen und wieder angefangen zu Bloggen. Manchmal fällt es mir schwer, neue Posts zu schreiben, die Ideen schmecken ausgelutscht und am liebsten hätte man nie angefangen. Dann kriegt man wieder Lust darauf und der Kopf ist voll mit neuen Beiträgen, die man schreiben könnte.

Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen während und nach meinen Kreativpausen teilen.

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Wie man immer wieder mit dem Bloggen anfängt und (womöglich) nie wieder aufhört

1. Mach langsam.

Es gibt Zeiten, da würde man am liebsten jeden Tag einen neuen Beitrag raus hauen. Zum Glück kann man seine Posts vorplanen, damit man seine Leser nicht erschlägt und der Blog eine scheinbare Regelmäßigkeit aufweist. Wenn dann aber mal keine Ideen vorhanden sind, sollte man sich nicht stressen lassen. Gut Ding will Weile haben. Manchmal ist es besser, sich eine kreative Auszeit zu nehmen, mal zwei Wochen lang nicht ans Bloggen zu denken und sich einfach von allem und alles inspirieren zu lassen (oder auch nicht). Die besten Ideen entstehen spontan und nicht unbedingt, wenn man am PC sitzt.

2. Neu ist immer besser.

Sprach einst ein weiser Mann namens Barney Stinson. Okay, wie wir wissen, stimmt das nicht immer, aber in diesem Post passt das ganz gut. Manchmal hat man einfach seinen Blog zu oft gesehen und hat nicht einmal Lust darauf, selbst den eigenen Blog zu besuchen. Ein neues Design kann da nicht schaden und helfen, neue Posts und Denkanstöße zu entwickeln.

3. Such dir bloggende Freunde.

Es ist immer gut, ein paar Menschen zu finden, die den gleichen Hobby ausüben – auch beim Bloggen. Nicht nur, dass man mit ihnen über Blogs und Ideen für Blogposts und -Paraden sprechen kann und jemanden hat, der einfach versteht, worüber man gerade redet – wenn man dann mal doch zu einem bestimmten Punkt kommt und nicht mehr bloggen möchte, gibt es mindestens eine Person, die sagen wird: Nein, du darfst nicht mit dem Bloggen aufhören!

4. Wenn nichts klappt, dann schmeiß alles um.

Wenn der eigene Blog sich anders entwickelt hat als geplant, dann fang nochmal neu an. Man muss nicht unbedingt den Blog löschen, aber ein neuer Name und ein neuer Themenbereich bzw. Richtung kann helfen. Meistens entwickelt man mit der Zeit ein Gefühl dafür, worüber man gerne schreibt und wie man auf dem Blog rüber kommen möchte. Selten ist der erste Blogname endgültig, also keine Sorge wenn ihr das Gefühl habt, ihr habt euren Blogtitel zu oft geändert. Irgendwann findet ihr eins, das perfekt passt.

5. Nicht alles kann man planen.

Viele Blogger schwören auf verschiedene Blog-Planer und Organisations-Arten. Doch manchmal reicht es schon, wenn man seine Post-Ideen einfach irgendwo aufschreibt. Eine Notiz-App oder der normale Kalender reicht völlig aus, um spontane Einfälle aufzuschreiben und in Stichwörtern auszuarbeiten. Ich will nicht sagen, dass Organisation schlecht ist, aber nicht jeder ist der Typ dafür, seine Posts akribisch auf die Uhrzeit genau zu planen. Manchmal führt nämlich genau das dazu, dass man sich gestresst fühlt, wenn man ein Termin überschritten hat. Daher: Siehe Punkt 1.

6. Schreibe über deine Leidenschaft.

Nichts ist spannender als Beiträge über Themen, die einem Spaß machen. Nicht nur, dass die Leser die Leidenschaft hinter jeder Zeile spüren (oder auch nicht), sondern dass man selbst stolz sein kann, dass man etwas geschrieben hat, dass man selbst wieder und wieder lesen möchte. Doch manchmal verliert man seine Leidenschaft aus den Augen und es werden nur noch Themen behandelt, die vielleicht den Leser gefallen, aber nicht einem selbst.

7. Lies Ratgeber-Posts wie diesen hier.

Haha, das hättet ihr jetzt nicht erwartet, oder? Immer wieder führen gerade solche Posts zu neue Ideen. Was kann man denn ändern, um wieder motiviert zu Bloggen. Brauch ich ein Image-Wechsel oder einfach nur eine lange Blog-freie Pause? Oder soll ich einfach mal was neues ausprobieren? Manchmal hat man Erfolg und fängt wieder an mit Spaß zu Bloggen. Und vielleicht schreibt man dann selbst so ein Ratgeber-Post und hilft anderen verzweifelte Blogger weiter?

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Wenn alles nichts gebracht hat.

Dann soll es wohl nicht so sein. Nicht jeder ist dafür geschaffen, auf immer und ewig zu Bloggen. Für manche ist das nur ein zeitbegrenztes Hobby, für andere eine langjährige Leidenschaft und für andere wiederum reine Arbeit. Wenn es heute nicht klappt, dann vielleicht in ein paar Jahren. Wenn du merkst, dass dir Bloggen einfach nicht liegt, dann probiere es doch mal mit einem anderen Hobby. Wenn du dann doch noch Lust auf einen eigenen Blog bekommst, dann kannst du zum Beispiel über dein neues Hobby schreiben?

Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, diesen Beitrag zu lesen und vielleicht hat es den einen oder anderen auch weiter geholfen?

Liebst,
eure Mira-nee!

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Comments

  1. Antworten

    Hallo. Ich habe jetzt erst angefangen einen Blog zu schreiben, bin also blitige Anfängerin. Ich weiß auch noch nicht, wohin die Reise so geht, freue mich aber auf das, was kommt. Lieben Dank für deine tollen Ratschläge!! Liebe Grüße Nicole
    http://www.elfenleicht.de

  2. Antworten

    Liebe Mira,
    Respekt! 23 Jahre alt und schon 6 Jahre am bloggen. Wahnsinn!
    Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Blog. Gefällt mir wirklich gut :)
    Liebe Grüße,
    Lisa
    https://picsoulblog.wordpress.com

  3. Antworten

    Hi, dein Beitrat ist super. Mir geht es oft so das ich mein Design nicht mehr sehen kann oder das ich etwas gefrusstet bin weil so wenig Leute bei mir ein Kommentar hinterlassen. Aber du hast recht, aller Anfang ist schwer und daher lass ich nun alles in ruhe angehen.

    Ich finde deinen Blog toll und werde Ihn nun öfter Besuchen.
    Dank für deine Ratschläge :)
    Lg Lea

  4. Antworten

    Tolle Tipps, vielen Dank! Besonders Punkt 1 kann ich unterschreiben. Ich habe mich in der Vergangenheit oft viel zu sehr unter Druck gesetzt und dann erstmal für einige Zeit die Lust am Bloggen verloren. Seitdem ich es langsamer angehen lasse, läuft es besser.

  5. Antworten

    Hallo Mira, ich blogge jetzt zwei Jahre und habe schon dermaßen viele Blogs überlebt, dass mit schwindelig wird. Ich gehöre wohl zu denen, die niemals aufhören werden und den ganzen Tag nichts anderen machen könnten, als Bloggen. Du hast vvöllig recht: Man sollte über Themen schreiben, die einen interessieren. Bei mir sind es überwiegend Beauty(boxen) und ein bisschen Food und diese Bereiche interessieren mich einfach. Sei lieb gegrüßt Caren von http://www.testundliebe.de

  6. Antworten

    Hallo mira,
    Danke für den Ratgeberpost, ich lese sie immer gerne und dein neues Kleid gefällt mir sehr gut. Habe mit Hilfe deines copypastelove Blog angefangen zu bloggen.
    Liebe Grüße
    Jana

  7. Antworten

    Hallo Mira,
    danke für die tollen Tipps! Ich blogge mittlerweile auch seit fünfeinhalb Jahren und kann vieles davon nur unterschreiben.
    Mein alter Blog passte einfach nicht mehr zu mir, da war ein Neustart nötig. Damit fühle ich mich aber jetzt wohl – auch wenn ich immer mal wieder am Design rumbastle, weil das Gras auf der anderen Seite des Zauns natürlich grüner ist :D
    Liebe Grüße!

  8. Antworten

    Hast Du echt ansprechend und unterhaltsam geschrieben!! Das mit dem Namen habe ich mir auch schon ein paar mal überlegt. Aber was ich mir wirklich zu Herzen nehmen werde ist der Punkt „Mach langsam“. Manchmal hänge ich tagelang nur an PC.. Das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Zumal man ja auch ein reales Leben zu führen hat.

    Viele Grüße,
    Janina

  9. Antworten

    Ein Toller Artikel! Ich bin auch totaler Neuling in der Bloggerbranche. Da sind solche Tipps Goldwert!

  10. Antworten

    Liebe Mira,

    toller Artikel, ich habe mich am Anfang unheimlich unter Druck gesetzt mit dem Bloggen, aber nachdem ich meine eigene Richtung gefunden hab und alles entspannter angehe, macht mir das Bloggen immer mehr Spaß.
    Ich hab deinen Artikel gleich mit in meine Lieblings-Links aufgenommen, denn ich glaube, dass er vielen helfen kann.
    Schau ruhig mal vorbei :)
    http://www.missdeclare.com/2015/11/01/lieblings-links/

    Lg,
    Maike

  11. Antworten

    toller blogpost :-)

  12. Antworten

    Sehr tolle Tipps, vor allem der letzte hat mich zum Schmunzeln gebracht. Bei mir lösen solche Posts meistens einen richtigen Tatendrang aus gleich an einem neuem Post zu tüfteln.
    Das mit dem „Schmeiß alles um“ kommt mir zu bekannt vor. Erst diesen Sommer hab ich mich von meinem alten Blog getrennt, weil es einfach nicht mehr gepasst hat. Und ja, ich bin dann gleich mal so entweder ganz oder garnicht. Also, nichts da mit neuem Design oder neuem Namen. Ein komplett neuer Blog muss her – dieses Mal auch bei WordPress.
    An dem Blogger-Freunde suchen, muss ich auch definitiv mal mehr arbeiten :D

    Alles Liebe, Jacky
    vapausblog.wordpress.com

  13. Antworten

    Sehr schöner Beitrag mit tollen und hilfreichen Tipps. Das nächste mal wenn ich das Gefühl habe fest zu stecken, dann werde ich deine Tipps beherzigen!

  14. Antworten

    Schöner Post. – Gerade der Punkt mit dem Blog Planern – trifft auf mich zu. – ich glaube, dass diese ganze Planerei einen sehr unter Druck setzen kann! Jedoch die Ideen / Inspirationen sollte man gleich aufschreiben. So sind sie nicht vergessen. Von der Hand in den Kopf!! Ich schau mich noch ein wenig weiter bei dir um. HAPPY DAY, K.

  15. Antworten

    Dieser Artikel hat mich gerade magisch angezogen! :D Genau solche Tipps habe ich gesucht, denn leider bin ich schon seit wochen unmotiviert und „unkreativ“. Den Tipp „Neu ist immer besser“ werde ich wohl demnächst in die Tat umsetzen! :)

    Liebe Grüße,
    Kati

  16. Antworten

    Interessante Tipps. Bei einigen konnte ich heftig nicken, bei anderen habe ich eher skeptisch die Stirn gerunzelt. Aber Du hast ja geschrieben, dass es sich dabei um Dinge handelt, die DIR in DEINEN Kreativphasen geholfen haben. Jeder geht damit ja anders um :)

    Ich denke, solche Pausen sind wichtig. Auch wenn sie nicht freiwillig gemacht werden und meistens genau dann kommen, wenn man sie am wenigsten braucht und will. Aber so ist das ja mit den meisten Dingen im Leben.

    Liebe Grüße,
    die Schattenkämpferin

  17. Antworten

    […] Mira gibt euch hilfreiche Tipps wie ihr vielleicht anfangt und hoffentlich nie mehr aufhört zu bloggen. Bei vielen Dingen musste ich gleich nicken, denn auch ich hab mich oft unter Druck gesetzt, dabei ist mein Blog ja mein Blog und ob ein Artikel abends oder morgens online geht, dass entschiede nur ich 🙂 […]

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